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Gletschererlebnistage

„Kids.Explore: Climate.Glacier.Mountaineering“
Faszinierendes Gletschererlebnis im Ruhegebiet Ötztaler Alpen

Die so genannte Kleine Eiszeit wird auf das Jahr 1850 datiert. Zu dieser Zeit reichten die Gletscher der Naturparkregion noch viel weiter in die Tallagen als heute. Die Gletscher sind seither im Rückzug und geben jedes Jahr neuen Lebenstaum für Tiere und Pflanzen frei. Bei den Gletschererlebnistagen lernen die Schüler das Ruhegebiet Ötztaler Alpen (Natura 2000 Gebiet) in all seinen Facetten kennen - im Beisein von Bergführen und Biologen.

Gletscher und Gletschervorfelder sind oft Gegenstand verschiedener Forschungsdisziplinen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese Themenbereiche auch für Schüler zugänglich zu machen und haben gemeinsam mit der Firma Petzl das Projekt „Kids.Explore: Climate.Glacier.Mountaineering“ ins Leben gerufen.

Das gesamte Equipment, das im Rahmen des Projektes benötigt wird, wurde von der Petzl Fondation gesponsert!

Wertvolle und vielseitige Inhalte

Das dreitägige Gletscherprojekt umfasst verschiedene Themen-Schwerpunkte wie Alpine Forschung, Lebensraum Hochgebirge und Gletscher sowie alpine Gefahren und Risikomanagement.

Weitere Schulangebote

Die Themen

Die Forschung am Gletscher

Flechten
Durch die Altersbestimmung der Landkartenflechte können Rückschlüsse auf die historische Entwicklung des Gletschervorfeldes bzw. den Gletscherrückzug getroffen werden.

Boden
Temperaturmessungen und der Vergleich verschiedener Bodentypen geben Auskunft über Bodenbildungsprozesse und stehen somit in Zusammenhang mit dem Gletscherrückzug.

Wasser
Bei vergleichenden Untersuchungen zwischen Gletscherbach und Quellbach werden die hier auftretenden Tierarten sowie Wassertemperatur oder Sedimentgehalt untersucht.

Alpine Gefahren und Orientierung im Gelände
In Kleingruppen können erste Erfahrungen mit dem lesen von Karte und Kompass gesammelt werden. Die dabei erworbenen Fähigkeiten werden im Gelände umgesetzt. So können bereits im Vorfeld Einschätzungen über die Steilheit und Beschaffenheit des Geländes getroffen werden. Neben Orientierung sind auch Wetterkunde und Klimaveränderung wichtige Themengebiete. Ausgehend von einer richtigen Tourenplanung um Gefahren bereits im Vorfeld auszuweichen wird auch auf das richtige Verhalten in Gefahrensituationen hingewiesen wie z.B. Wetteränderungen, Steinschlag ect.

Lebensraum Hochgebirge

Im Fokus stehen typische Alpentiere und ihre Überwinterungsstrategien. Bei einer Wanderung zu den Seeles Seen könnten u.a. Steinadler (Aquila chrysaetos), Gämsen (Rupicarpa rupicarpa) oder Steinböcke (Capra ibex ibex) beobachtet werden!

Außerdem kann in der Landschaft „gelesen“ und verschiedene Gletscherspuren entdeckt werden, die auf die Geschichte des Gletschers und der Besiedelung der Alpen hinweisen. Mit einem Spektiv kann man den gegenüber liegenden Blockgletscher im Ölgrubekar sowie der Gletscherbruch auf der Zunge des Gepatsch-Ferners näher beobachten.

Die Gletscherwelt

Von einem Bergführer wird den Kindern das Einmaleins der Gletscherkunde anschaulich erklärt. Außerdem steht die Aufklärung über alpine Gefahren wie Steinschlag, Moränenschutt, Gletscherspalten und Eisbrüche sowie grundlegendes über Risikomanagement im Vordergrund. Richtig spannend wird es dann bei der Trittschulung mit Steigeisen in Eckenstein-Technik aber auch beim Bouldern auf Frontalzacken und dem richtigen Einsatz von Eisschrauben und Pickel!

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