Arzler Pitzeklamm
Ursprünglicher Schluchtwald
Naturwaldreservate sind Waldflächen, die für die natürliche Entwicklung des Ökosystems Wald bestimmt sind und in denen jede unmittelbare Beeinflussung unterbleibt. Dadurch sind sie ein Beitrag zur Erhaltung der Vielfalt in unseren Wäldern. Außerdem sollen sie für Untersuchungen und Bildungszwecke genützt werden.
In der Arzler Pitzeklamm verbirgt sich mit dem Naturwaldreservat ein ausgesprochenes Kleinod: Seltene Laubwaldgesellschaften wie der Lindenmischwald und der Bergahorn-Eschenwald laden zur sanften Erkundung ein. Dieses abwechslungsreiche Waldgebiet hat sich hier aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, der guten Wasserversorgung und der instabilen Bodenverhältnisse entwickelt. Auch das über das Jahr gesehen etwas mildere bzw. ausgeglichenere Klima in der Schlucht wirkt sich positiv auf die Schlucht- und Hangmischwälder aus.
Das Naturwaldreservat Pitzeklamm ist 19,5 ha groß und erstreckt sich von der Hängebrücke, die Arzl und Wald verbindet, beidseitig talauswärts bis zur Mündung der Pitze in den Inn. Am besten benutzt man den „Luis-Trenker-Steig“, der von der Straßenbrücke an der Pitze auf der linken Uferseite schluchtauswärts führt.
Das Reservat ist seit 2003 als Landschaftsschutzgebiet und seit 2004 als Natura 2000-Gebiet ausgewiesen.
Pitzeklamm Weg
Länge: 3 km Dauer: 1 Stunde
Der Pitzeklamm Lehrpfad bringt einem dieses atemberaubende Schutzgebiet näher.
Infobroschüre
Die Broschüre „Die Naturwaldreservate im Pitztal“ gibt einen informativen Überblick. Erhältlich im Naturparkhaus.
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