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Ziele und Aufgaben

Vielfalt schützen und nützen

Das Prädikat „Naturpark“ ist eine Auszeichnung für einen charakteristischen Landschaftsbereich, der eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten beheimatet, in dem aber auch kulturhistorischer Reichtum und eine außergewöhnliche Kulturlandschaft gepflegt werden. Ein Naturpark eignet sich besonders gut für die Erholung in der freien Natur sowie für die Forschung und Vermittlung von Wissen über die Natur. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die nachhaltige Regionalentwicklung. Im Naturpark befinden sich entsprechend dem Tiroler Naturschutzgesetz verordnete und betreute Landschaftsschutz-, Ruhe-, Naturschutz- und Sonderschutzgebiete.

Die 5 Tiroler Naturparke

Gemeinsam mit dem Naturpark Ötztal, dem Naturpark Karwendel, dem Naturpark Tiroler Lech, dem Naturpark Zillertaler Alpen und dem Nationalpark Hohe Tauern Osttirol bewahrt der Naturpark Kaunergrat auf einer Fläche von insgesamt über 2.700 km² ursprüngliche und charakteristische Tiroler Regionen vor der Zerstörung und schafft Rückzugsgebiete für die artenreiche alpine Flora und Fauna.

Die 5 Tiroler Naturparke arbeiten in der ARGE Tiroler Naturparke eng zusammen.

Starke Säulen der Naturparkarbeit

Schutz des Naturraumes – "Kennen und erhalten"

Durch eine umweltverträgliche Nutzung wird der Naturraum in seiner Vielfalt und Schönheit für kommende Generationen gesichert und die über Jahrhunderte entstandene Kulturlandschaft erhalten. Besucherlenkung, naturkundliche Informationen, sanfte Mobilität und ein umfassendes Schutzgebietsmanagement sind hierfür die wichtigsten Instrumente.

Erholung und Tourismus – "Staunen und erleben"

Die Naturparkregion Kaunergrat ist aufgrund der geografischen Lage gut erreichbar. Trotzdem hat sie sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt und ist heute für die physische und geistige Erholung der Menschen "wertvoller denn je". Die naturnahe Anlage von Wander- und Themenwegen, Rast- und Ruheplätzen sowie von familienfreundlichen Erlebnisspielplätzen schafft attraktive und dem Landschaftscharakter entsprechende Erholungseinrichtungen.

Regionalentwicklung – "Schmecken und genießen"

Die Bereiche Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gewerbe und Kultur setzen gemeinsam Impulse für eine regionale Entwicklung. Die Wertschöpfung in der Naturparkregion soll erhöht und die Lebensqualität der bäuerlichen Bevölkerung dadurch gesichert werden. Naturparkprodukte nach definierten Kriterien können direkt im Naturparkhaus erworben werden.

Umweltbildung – "Lernen und begreifen"

Der Mensch schützt, was er kennen und schätzen gelernt hat. Die Umweltbildung erschließt über interaktive Formen des Naturbegreifens und -erlebens die natürlichen Zusammenhänge für eine breite Besucherschicht. Die pädagogischen Mittel hierfür sind Themenwege, Erlebnisführungen, ein Informationszentrum, Ausstellungen und Veranstaltungen.

Forschung – "Erforschen und beschreiben"

In der Naturparkarbeit stellen sich immer wieder Fragen, die nur in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft beantwortet werden können. Der Naturpark gibt Anstoß zu neuen Erhebungen in der Region und dokumentiert bisherige Forschungen. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen dienen als Grundlage für fachübergreifende Projekte und betten die Naturparkforschung langfristig in ein wissenschaftliches Netzwerk.